{"value":[{"id":"CO-de","iso_code":"CO","language":"de","published_at":"03.07.2026","valid_on":"29.07.2026","advice_against":"regional","has_travel_advice":true,"update_information":{"meta":{"html":"<figcaption>Gültig am: 29.07.2026 | Publiziert am: 03.07.2026 | <a href='https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/laenderunabhaengigereiseinformationen/rhreg.html'>E-Mail Benachrichtigung einrichten</a></figcaption>"},"html":"<figcaption><p>Das Kapitel Aktuelles wurde aktualisiert (Wahlen) und das Kapitel Spezifische regionale Risiken wurde erg&auml;nzt (Zufahrt zum Nationalpark Tayrona im Departement Magdalena).</p></figcaption>"},"general_assessment":{"html":"<p>Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend &uuml;berpr&uuml;ft und bei Bedarf angepasst.</p><p>Beachten Sie auch die nachstehenden allgemeinen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.</p>"},"chapters":[{"title":"Aktuelles","code":"aktuelles","htmlTitle":"<h2 class='h2' id='aktuelles'>Aktuelles</h2>","anchorUrl":"#aktuelles","html":"<div class='vertical-spacing'><p id=\"isPasted\">Nach den Pr&auml;sidentschaftswahlen im Juni 2026 sind die politischen Spannungen erh&ouml;ht und es muss vermehrt mit Demonstrationen gerechnet werden. Gewaltsame Zusammenst&ouml;sse mit Sicherheitskr&auml;ften k&ouml;nnen dabei nicht ausgeschlossen werden.</p><p><strong>Informieren Sie sich vor und w&auml;hrend der Reise in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter &uuml;ber die Entwicklung der Lage. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Beh&ouml;rden und meiden Sie Wahlveranstaltungen, Wahllokale, Demonstrationen und grosse Menschenansammlungen jeder Art. Lassen Sie Vorsicht walten.</strong></p><p>Beachten Sie auch die nachstehenden Informationen und Empfehlungen.</p></div>"},{"title":"Grundsätzliche Einschätzung","code":"grundsaetzliche-einschaetzung","htmlTitle":"<h2 class='h2' id='grundsaetzliche-einschaetzung'>Grundsätzliche Einschätzung</h2>","anchorUrl":"#grundsaetzliche-einschaetzung","html":"<div class='vertical-spacing'><p><strong>Der pers&ouml;nlichen Sicherheit ist grosse Aufmerksamkeit zu schenken.</strong></p><p>Die <strong>Kriminalit&auml;tsrate</strong> und die <strong>Gewaltbereitschaft</strong> sind hoch. Bewaffnete Gruppierungen und kriminelle Banden sind im ganzen Land aktiv und werden von den Polizeibeh&ouml;rden und dem Milit&auml;r bek&auml;mpft. Auseinandersetzungen zwischen den Gruppierungen kommen ebenfalls vor.</p><p>Die soziale und politische Lage ist angespannt. <strong>Spontane Streiks, Demonstrationen und Unruhen sind jederzeit m&ouml;glich.</strong> Sie k&ouml;nnen von Brandstiftungen, Pl&uuml;nderungen und Strassenblockaden begleitet sein. Das Gewaltpotenzial ist hoch. Das Risiko, unversehens in eine gewaltsame Auseinandersetzung zu geraten, kann nicht ausgeschlossen werden.</p><p>Strassenblockaden und Streiks k&ouml;nnen Behinderungen und Versp&auml;tungen im Reiseverkehr verursachen und ganze Regionen lahmlegen wie auch zu Versorgungsengp&auml;ssen f&uuml;hren.<br>Im Falle von Strassenblockaden und Streiks wird empfohlen, sich lokal &uuml;ber alternative Reisem&ouml;glichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten.<a href=\"https://www.policia.gov.co/estado-de-las-vias\"><br>Policia Nacional de Colombia: Estado de las Vias</a></p><p>In mehreren <strong>Regionen und Grenzgebieten&nbsp;</strong>sind<strong>&nbsp;</strong>bewaffnete illegale Gruppierungen aktiv. Siehe Kapitel spezifische regionale Risiken.<br>Die Beh&ouml;rden k&ouml;nnen kurzfristig den <strong>Ausnahmezustand</strong> und <strong>Ausgangssperren</strong> verh&auml;ngen.</p><p>Politisch motivierte <strong>Anschl&auml;ge sowie andere &Uuml;bergriffe</strong> auf die Zivilbev&ouml;lkerung kommen im ganzen Land vor. Anschl&auml;ge richten sich vor allem gegen Sicherheitskr&auml;fte, dennoch k&ouml;nnen unbeteiligte Personen Opfer von diesen Gewalttaten werden.</p><p>Zwischen <strong>Januar und April 2026</strong> kam es in mehreren Regionen Kolumbiens zu einer Reihe schwerwiegender Zwischenf&auml;lle, an denen illegale bewaffnete Gruppierungen beteiligt waren, die f&uuml;r <strong>wiederholte gewaltsame &Uuml;bergriffe auf Zivilisten und Beh&ouml;rden</strong> verantwortlich sind. In der Region <strong>Catatumbo</strong> fanden Kampfhandlungen statt, welche Dutzende Opfer forderten und zur Vertreibung mehrerer Tausend Einwohner f&uuml;hrten. Im Departement <strong>Arauca&nbsp;</strong>fand ein bewaffneter Angriff auf den Konvoi des Senators statt und t&ouml;tete Mitglieder seines Sicherheitspersonals. In<strong>&nbsp;Cauca</strong> wurde eine Senatorin zusammen mit ihren Leibw&auml;chtern kurzzeitig entf&uuml;hrt. Ende April 2026 kam es zu einem Bombenanschlag auf der <strong>Panamericana</strong>, welcher zahlreiche zivile Opfer forderte. Eine weitere Reihe koordinierter Angriffe auf milit&auml;rische und zivile Einrichtungen fanden in <strong>Cauca</strong> und <strong>um Cali&nbsp;</strong>statt.</p><p>Diese Ereignisse bedeuten ein <strong>hohes Risiko gezielter Angriffe und Entf&uuml;hrungen</strong>. Der Einsatz von Sprengstoff und koordinierte Operationen gegen wichtige Infrastrukturen stellen in den betroffenen Gebieten ein erhebliches Risiko f&uuml;r die Mobilit&auml;t, die Verkehrssicherheit und den Zugang zu Beh&ouml;rden dar.</p><p>Politisch motivierte <strong>Entf&uuml;hrungen und Entf&uuml;hrungen mit L&ouml;segeldforderungen</strong> kommen vor. Die Entf&uuml;hrungsopfer sind prim&auml;r ortsans&auml;ssige Personen, jedoch sind auch ausl&auml;ndische Staatsangeh&ouml;rige entf&uuml;hrt worden.</p><p>Beachten Sie auch die Rubrik <strong>Terrorismus und Entf&uuml;hrungen.</strong><a href=\"https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/laenderunabhaengigereiseinformationen/terrorismus-und-entfuehrungen.html\"></a><br><a href=\"https://www.eda.admin.ch/de/allgemeine-reiseinformationen-terrorismus-und-entfuehrungen\">Terrorismus und Entführungen</a></p><p>Schenken Sie Ihrer pers&ouml;nlichen Sicherheit die geb&uuml;hrende Aufmerksamkeit und w&auml;hlen Sie vorzugsweise Aufenthalte an folgenden Orten:</p><ul><li><strong>gr&ouml;ssere St&auml;dte, Hauptorte der Departemente und deren Umgebung;</strong></li><li>generell <strong>Destinationen mit einer entwickelten, touristischen Infrastruktur,</strong> die von anerkannten Reiseveranstaltern angeboten werden.</li></ul><p>Ber&uuml;cksichtigen Sie diese Faktoren bei der Reiseplanung. <strong>Informieren Sie sich vor und w&auml;hrend der Reise in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter &uuml;ber die aktuelle Lage in Ihrem Zielgebiet.</strong> Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Beh&ouml;rden (Ausgangssperren, etc.) und bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art, denn Ausschreitungen sind m&ouml;glich.</p></div>"},{"title":"Spezifische regionale Risiken","code":"spezifische-regionale-risiken","htmlTitle":"<h2 class='h2' id='spezifische-regionale-risiken'>Spezifische regionale Risiken</h2>","anchorUrl":"#spezifische-regionale-risiken","html":"<div class='vertical-spacing'><p>Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungef&auml;hre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschr&auml;nken.</p><p><strong>Nordwesten und Grenzgebiete zu Brasilien, Venezuela, Panama und Ecuador:</strong></p><p><strong>Von Reisen in die folgenden Departemente wird abgeraten:</strong></p><ul><li><strong>Choc&oacute;,</strong></li><li><strong>Nari&ntilde;o,</strong></li><li><strong>Putumayo,</strong></li><li><strong>Guaviare,</strong></li><li><strong>Vaup&eacute;s,</strong></li><li><strong>Guain&iacute;a,</strong></li><li><strong>Vichada,</strong></li><li><strong>Arauca,</strong></li><li><strong>Norte de Santander,</strong></li><li><strong>Cesar.</strong></li></ul><p><strong>In den Departementen La Guajira und Boyac&agrave; wird von Reisen in die Grenzregionen zu Venezuela abgeraten.</strong><br>Eine Ausnahme bilden die Departementshauptst&auml;dte Pasto (Nari&ntilde;o), Mocoa (Putumayo), die Region Nuqui und Bahia Solano (Coch&oacute;) und San Jos&eacute; del Guaviare im Departement Guaviare, (f&uuml;r die Tour Ca&ntilde;o Cristales im Departement Meta) unter der Bedingung, dass die Reise <strong>per Flugzeug</strong> erfolgt.</p><p>Bei bewaffneten Konfrontationen zwischen den Sicherheitskr&auml;ften und kriminellen Gruppierungen werden auch unbeteiligte Personen get&ouml;tet oder verletzt.</p><p>In diesen Departementen besteht eine erh&ouml;hte Gefahr, Opfer eines Anschlages, eines Gewaltverbrechens oder einer Express-Entf&uuml;hrung zu werden. Das Risiko, unversehens in eine gewaltsame Auseinandersetzung zu geraten, ist hoch. Siehe Kapitel Grunds&auml;tzliche Einsch&auml;tzung.</p><p><strong>Departement Cauca:<br>Von Reisen ins Departement Cauca wird abgeraten.&nbsp;</strong><br>Eine Ausnahme bildet die Departementshauptstadt Popay&aacute;n unter der Bedingung, dass die Reise <strong>per Flugzeug</strong> erfolgt.<br>Gewaltt&auml;tige Auseinandersetzungen zwischen Drogen- und anderen kriminellen Banden sowie Anschl&auml;ge und Gewaltakte von Guerilla- und anderen bewaffneten Gruppierungen sind h&auml;ufig. <strong>Auch unbeteiligte Personen sind einem hohen Risiko solcher Gewalttaten ausgesetzt.</strong> Seit Anfang 2020 kommt es zu zahlreichen Gewaltakten gegen&uuml;ber der Zivilbev&ouml;lkerung. Beispiele:</p><ul><li>Am 17. April 2025 wurden bei einem Bombenanschlag auf die Polizeistation in Mondomo mindestens eine Person get&ouml;tet und 20 weitere verletzt.</li><li>Zwischen dem 24. und 26. M&auml;rz 2025 wurden bei mehreren Explosionen und Angriffen auf Polizeistationen, Gewerbezonen und auf einen Milit&auml;rkonvoi mindestens 15 Personen verletzt.</li></ul><p><strong>Departement Valle del Cauca:<br>Von Reisen ins Departement Valle del Cauca wird abgeraten.</strong><br>Eine Ausnahme bildet die Departementshauptstadt Cali unter der Bedingung, dass die Reise <strong>per Flugzeug</strong> erfolgt.<br>Gewaltt&auml;tige Auseinandersetzungen zwischen Drogen- und anderen kriminellen Banden sowie Anschl&auml;ge von Guerilla- und anderen bewaffneten Gruppierungen nehmen weiter zu. <strong>Auch unbeteiligte Personen sind einem hohen Risiko ausgesetzt</strong>. Beispielsweise forderte am 10. Juni 2025 eine Serie von Anschl&auml;gen in der Region der Departementshauptstadt Cali mehrere Todesopfer und Verletzte. Am 8. November 2024 wurden in Jamundi bei einer Explosion mindestens 13 Personen verletzt.</p><p>Die Anzahl der Gewaltverbrechen und die sozialen Spannungen sind zudem in Buenaventura besonders hoch, nehmen jedoch auch im <strong>S&uuml;dosten des Departements</strong> zu.</p><p><strong>L&auml;ndliche Gebiete:</strong></p><p><strong>Von Reisen in die l&auml;ndlichen Gebiete im Norden von Antioquia und dem S&uuml;den von C&oacute;rdoba und Bol&iacute;var wird abgeraten. Ebenso wird von Reisen in l&auml;ndliche Gebiete in Caqueta und im S&uuml;den von Meta abgeraten.<br>Lassen Sie bei Reisen in l&auml;ndliche Gebiete anderer Departemente gr&ouml;sste Vorsicht walten.</strong><br>In einigen l&auml;ndlichen Gebieten sind Guerillas, Drogenbanden und andere illegale bewaffnete Gruppierungen aktiv. Es kommt zu bewaffneten Zusammenst&ouml;ssen und Gewaltakten gegen&uuml;ber der Zivilbev&ouml;lkerung sowie zu Strassenblockaden. Dabei sind auch unbeteiligte Personen einem hohen Risiko ausgesetzt. Zum Beispiel wurden Ende M&auml;rz 2025 bei einem Milit&auml;rbombenanschlag in Segovia (Antioquia) mindestens neun Mitglieder einer kriminellen Gruppierung get&ouml;tet.</p><p>Die Vorgehensweise der bewaffneten Gruppierungen zeichnen sich durch grosse Mobilit&auml;t aus, so dass sich die <strong>Gefahrenzonen laufend &auml;ndern.&nbsp;</strong></p><p>Zudem stellen <strong>Blindg&auml;nger und Minen</strong> eine ernst zu nehmende Gefahr dar. Die gef&auml;hrdeten Gebiete sind nur selten markiert und bestehen in allen l&auml;ndlichen Regionen des Landes.<a href=\"https://www.accioncontraminas.gov.co/descontaminacolombia/Paginas/Plan-Estrategico-2020-2025.aspx\"><br>Dirección Descontamina Colombia</a></p><p><strong>Lassen Sie bei Reisen in die &uuml;brigen, oben nicht erw&auml;hnten Gebiete gr&ouml;sste Vorsicht walten. Schliessen Sie sich vorzugsweise einer gef&uuml;hrten Gruppenreise an</strong>, besonders um abgelegene touristische Sehensw&uuml;rdigkeiten zu besuchen wie zum Beispiel die <strong>Ciudad perdida</strong> in der Sierra Nevada (Magdalena) und <strong>San Agust&iacute;n</strong> (Huila). Beim Besuch des <strong id=\"isPasted\">Tayrona-Nationalparks</strong> (Magdalena) kann es vorkommen, dass die Zufahrtsstrasse nach Santa Marta bei Eins&auml;tzen der Armee sowie wegen Protesten der lokalen indigenen Bev&ouml;lkerung blockiert ist. Dabei wird der Fahrzeugverkehr verboten. Transportangebote von Motorradfahrern sollten abgelehnt werden, da bei diesen &Uuml;berfahrten zur Umgehung des Verbotes die Sicherheit nicht gew&auml;hrleistet ist.</p><p>Vergewissern Sie sich, dass die Sicherheitslage kurzfristig abgekl&auml;rt worden ist, denn sie &auml;ndert sich oft.</p><p><strong>Generell gilt: In abgelegenen, wenig erschlossenen Gebieten sind die Risiken h&ouml;her.<br>Erkundigen Sie sich vor und w&auml;hrend der Reise bei Ihrer Reiseleitung oder bei den lokalen Sicherheitskr&auml;ften &uuml;ber die aktuelle Sicherheitslage und beachten Sie deren Anweisungen.</strong></p></div>"},{"title":"Kriminalität","code":"kriminalitaet","htmlTitle":"<h2 class='h2' id='kriminalitaet'>Kriminalität</h2>","anchorUrl":"#kriminalitaet","html":"<div class='vertical-spacing'><p>Die <strong>Kriminalit&auml;tsrate</strong> und die <strong>Gewaltbereitschaft</strong> sind hoch. <strong>Diebst&auml;hle und Raub&uuml;berf&auml;lle mit Waffengewalt kommen im ganzen Land h&auml;ufig vor.</strong></p><p>Bei den sogenannten <strong>Express-Entf&uuml;hrungen</strong> wird das Opfer zu Bargeldbez&uuml;gen mit der Kreditkarte gezwungen. Express-Entf&uuml;hrungen kommen im ganzen Land oft vor, auch in den besser gestellten Quartieren.</p><p>Betr&uuml;gereien k&ouml;nnen durch Personen in Polizeiuniformen ver&uuml;bt werden.</p><p>Beachten Sie unter anderem die nachstehenden <strong>Vorsichtsmassnahmen:</strong></p><ul><li>Insbesondere in Bogot&aacute;, Cali, Cartagena, Santa Marta und Medellin ist wegen der sehr hohen Kriminalit&auml;tsrate besondere Vorsicht geboten;</li><li>Die Kriminalit&auml;tsrate kann je nach Ortschaft und Stadtteil erheblich variieren. Erkundigen Sie sich bei ihren Kontaktpersonen vor Ort &uuml;ber die <strong>lokalen Gegebenheiten</strong> und welche Quartiere als sicher gelten;</li><li>Schenken Sie dem Sicherheitsaspekt bei der <strong>Wahl der Unterkunft</strong> grosse Aufmerksamkeit;</li><li>Verzichten Sie auf Besuche der armen Stadtquartiere;</li><li>Vermeiden sie n&auml;chtliche Spazierg&auml;nge;</li><li>Tragen Sie keine Wertgegenst&auml;nde (Uhren, Schmuck, grosse Fotoapparate etc.) und nur wenig Geld auf sich;</li><li>Deponieren Sie Ihre <strong>Dokumente</strong> im Hotelsafe; tragen Sie jedoch immer eine Fotokopie des Reisepasses auf sich (einschliesslich der Seite mit dem Einreisestempel);</li><li>Bei Zufallsbekanntschaften ist Vorsicht geboten. Es kommt oft vor, dass Bet&auml;ubungsmittel verabreicht werden, um das Opfer zu berauben oder anzugreifen. Bet&auml;ubungsmittel existieren in zahlreichen Formen und k&ouml;nnen &uuml;ber verschiedene Wege verabreicht werden (in Esswaren, Getr&auml;nken, etc.). Lassen Sie deshalb Ihre Esswaren und Getr&auml;nke nicht unbeaufsichtigt stehen und seien Sie zur&uuml;ckhaltend beim Entgegennehmen von Gegenst&auml;nden;</li><li>Es kommt vor, dass Kriminelle versuchen, Touristinnen und Touristen als Drogenkuriere zu missbrauchen. Transportieren Sie ausschliesslichen Ihr pers&ouml;nliches Gep&auml;ck und nehmen Sie keine Gep&auml;ckst&uuml;cke anderer Personen an;</li><li>Benutzen Sie offizielle oder via anerkannte Apps bestellte Taxis;</li><li>Benutzen Sie <strong>Geldautomaten</strong> nur tags&uuml;ber und im Innern von Banken;</li><li>Leisten Sie bei einem &Uuml;berfall keinen Widerstand, denn die <strong>Gewaltbereitschaft ist hoch.&nbsp;</strong>Kriminelle schrecken auch vor Mord nicht zur&uuml;ck.</li></ul><p>Es besteht eine gewisse <strong>Rechtsunsicherheit</strong>. Aufgrund fehlender wirksamer Strafen oder Strafverfahren gegen T&auml;ter von Verbrechen wendet die Bev&ouml;lkerung oft Lynchjustiz an.</p><p>In den karibischen Gew&auml;ssern vor Kolumbien kommt es gelegentlich zu Piraten&uuml;berf&auml;llen. Beachten Sie die spezifischen Informationen:<a href=\"https://www.eda.admin.ch/de/fokus-maritime-risiken-und-piraterie\"><br>Maritime Risiken und Piraterie</a></p></div>"},{"title":"Verkehr und Infrastruktur","code":"verkehr-und-infrastruktur","htmlTitle":"<h2 class='h2' id='verkehr-und-infrastruktur'>Verkehr und Infrastruktur</h2>","anchorUrl":"#verkehr-und-infrastruktur","html":"<div class='vertical-spacing'><p id=\"isPasted\"><strong>Reisen Sie vorzugsweise mit dem Flugzeug.</strong> Strassenblockaden sind oft Folge von Protesten. Zusammenst&ouml;sse k&ouml;nnen nicht ausgeschlossen werden, insbesondere wenn die Beh&ouml;rden versuchen, Demonstranten gewaltsam auseinanderzutreiben und Strassen wieder zu &ouml;ffnen. Wegen des hohen Unfall- und &Uuml;berfallrisikos wird <strong>von n&auml;chtlichen &Uuml;berlandfahrten abgeraten.</strong></p><p>In den Gew&auml;ssern der Karibik kommt es zu Unf&auml;llen mit Ausflugsbooten, die oft auf &uuml;berh&ouml;hte Geschwindigkeit und Fahrl&auml;ssigkeit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind.</p><p>Es kommt vor, dass die <strong>Grenz&uuml;berg&auml;nge</strong> kurzfristig vor&uuml;bergehend geschlossen werden, z.B. w&auml;hrend Wahlen. Erkundigen Sie sich bei den Grenzposten &uuml;ber die aktuell g&uuml;ltigen Bestimmungen und &Ouml;ffnungszeiten.</p></div>"},{"title":"Besondere rechtliche Bestimmungen","code":"besondere-rechtliche-bestimmungen","htmlTitle":"<h2 class='h2' id='besondere-rechtliche-bestimmungen'>Besondere rechtliche Bestimmungen</h2>","anchorUrl":"#besondere-rechtliche-bestimmungen","html":"<div class='vertical-spacing'><p>Widerhandlungen gegen das Bet&auml;ubungsmittelgesetz werden streng geahndet. Die Haftbedingungen sind sehr prek&auml;r.</p></div>"},{"title":"Naturbedingte Risiken","code":"naturbedingte-risiken","htmlTitle":"<h2 class='h2' id='naturbedingte-risiken'>Naturbedingte Risiken</h2>","anchorUrl":"#naturbedingte-risiken","html":"<div class='vertical-spacing'><p id=\"isPasted\">Es besteht ein <strong>Erdbeben-Risiko.</strong> Das Land z&auml;hlt mehrere <strong>aktive Vulkane</strong>, insbesondere in der Cordillera Central. Vulkanausbr&uuml;che sind jederzeit m&ouml;glich.<br>Tsunami, die durch Vulkanausbr&uuml;che oder Erdbeben im pazifischen Raum ausgel&ouml;st werden, k&ouml;nnen auch Kolumbien erreichen.</p><p>An der Karibik-K&uuml;ste muss mit <strong>Hurrikanen</strong> gerechnet werden. <strong>Starke Regenf&auml;lle</strong> k&ouml;nnen &Uuml;berschwemmungen und Erdrutsche ausl&ouml;sen, die Infrastruktursch&auml;den verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vor&uuml;bergehend beeintr&auml;chtigt werden.</p><p>Es besteht vielerorts <strong>Waldbrandgefahr.</strong></p><p>Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Anweisungen der lokalen Beh&ouml;rden (z.B. Absperrungen um aktive Vulkane, Evakuationsbefehle).<a href=\"https://www.sgc.gov.co/\"><br>Servicio geológico colombiano</a><a href=\"http://portal.gestiondelriesgo.gov.co/Paginas/inicio.aspx\"><br>Unidad Nacional para la Gestión del Riesgo de Desastres</a><a href=\"https://severeweather.wmo.int/\"><br>World Meteorological Organization</a></p><p>Sollte sich w&auml;hrend Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, befolgen Sie die Anweisungen der Beh&ouml;rden und melden Sie sich m&ouml;glichst rasch bei Ihren Angeh&ouml;rigen. Falls die Verbindungen ins Ausland unterbrochen sind, wenden Sie sich an die Schweizerische Botschaft in Bogot&aacute;.</p></div>"},{"title":"Medizinische Versorgung","code":"medizinische-versorgung","htmlTitle":"<h2 class='h2' id='medizinische-versorgung'>Medizinische Versorgung</h2>","anchorUrl":"#medizinische-versorgung","html":"<div class='vertical-spacing'><p>Ausserhalb der grossen St&auml;dte ist die medizinische Versorgung nicht immer gew&auml;hrleistet. Krankenh&auml;user verlangen vor Behandlungen eine <strong>finanzielle Garantie</strong> (Kreditkarte oder Vorschusszahlung).</p><p>Wenn Sie auf bestimmte <strong>Medikamente</strong> angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen L&auml;ndern gelten besondere Vorschriften f&uuml;r die Mitnahme von bet&auml;ubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zust&auml;ndigen ausl&auml;ndischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik <strong>Reiselinks</strong>, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.</p><p>&Uuml;ber die Verbreitung von <strong>Krankheiten</strong> und m&ouml;gliche Schutzmassnahmen informieren <strong>medizinische Fachpersonen und Impfzentren.</strong><a href=\"https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/laenderunabhaengigereiseinformationen/reiselinks.html\"><br>Reiselinks</a></p></div>"},{"title":"Nützliche Adressen","code":"nuetzliche-adressen","htmlTitle":"<h2 class='h2' id='nuetzliche-adressen'>Nützliche Adressen</h2>","anchorUrl":"#nuetzliche-adressen","html":"<div class='vertical-spacing'><p>Notruf-Nummer Allgemein: 123<a href=\"https://www.policia.gov.co/\"><br>Policia Nacional de Colombia</a></p><p><strong>Schweizer Vertretungen im Ausland:</strong> Wenn Sie im Ausland in eine <strong>Notlage</strong> geraten, k&ouml;nnen Sie sich an die n&auml;chste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.<a href=\"https://www.eda.admin.ch/countries/colombia/de/home/vertretungen/botschaft.html\"><br>Schweizerische Botschaft in Kolumbien</a><a href=\"https://www.eda.admin.ch/de/helpline-eda\"><br>Helpline EDA</a></p><p><strong>Ausl&auml;ndische Vertretungen in der Schweiz:</strong> Auskunft &uuml;ber die <strong>Einreisevorschriften</strong> (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zust&auml;ndigen ausl&auml;ndischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch &uuml;ber die <strong>Zollbestimmungen</strong> f&uuml;r die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Ger&auml;te, Souvenirs, Medikamente, etc.<a href=\"https://www.eda.admin.ch/de/kolumbien-vertretungen-in-der-schweiz\"><br>Ausländische Vertretungen in der Schweiz</a></p></div>"}],"disclaimer_of_liability":{"html":"<p><strong><span>Ausschluss der Haftung</span></strong><br><span>Die Reisehinweise des Eidgen&ouml;ssischen Departements f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten (EDA) st&uuml;tzen sich auf eigene, als vertrauensw&uuml;rdig eingesch&auml;tzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als n&uuml;tzliche Hinweise zur Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung f&uuml;r die Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung der Reise nicht abnehmen.</span><br><span>Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, un&uuml;bersichtlich und k&ouml;nnen sich rasch &auml;ndern. Das EDA &uuml;bernimmt keine Gew&auml;hr f&uuml;r die Vollst&auml;ndigkeit der Reisehinweise und f&uuml;r die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung f&uuml;r allf&auml;llige Sch&auml;den im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reiseb&uuml;ro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.</span></p>"}}]}